Der Anruf

Theaterthriller von Stephan Eckel

Die Nachtschicht in einem Computer-Callcenter. Mitarbeiterin Eva erhält einen Anruf von Marc, der Probleme mit seinem Laptop hat. Während des Gesprächs zeigt sich der junge Mann als sympathisch, aufmerksam, witzig und charmant. Man flirtet miteinander, tauscht Komplimente aus, steht kurz davor ein Treffen zu vereinbaren.

Dann wendet sich das Blatt. Marc gibt sich als Evas Stalker zu erkennen, der beängstigend detaillierte Einblicke in ihr Privatleben genießt. Ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem Mann am Telefon beginnt, der sich immer mehr als ernst zu nehmende Bedrohung herausstellt. Denn Eva besitzt ein dunkles Geheimnis, das zunehmend deutlich wird …

Ein spannendes Theaterstück um Täter und Opfer, das den Zuschauer bis zum Schluss in Atem hält. Denn nichts ist so wie es scheint, niemand ohne Schuld.

Stephan Eckels "Der Anruf" ist ein Theaterthriller der Sonderklasse.
Geschrieben für zwei Schauspieler ist es ein Glücksfall für Verena Bill, die dieses Stück erstmals für eine Bühne inszeniert.

Nach den erfolgreichen Duostücken "Offene Zweierbeziehung", "Misery", "Hast Du ein Bild von Dir?" und sechs sehr beliebten Märchenstücken der Brüder Grimm sorgt jetzt "Der Anruf" für Nervenkitzel pur.

Man kann sich schon auf das technisch sehr aufwändige Stück freuen, in dem zwei besonders überraschende Charaktere zum Leben erweckt werden.

Die Darsteller loteten in konstanter Steigerung der Emotionen die überraschenden Wendungen des Stücks aus, das den Darstellern im expressiven Spiel einiges abverlangt - insbesondere der weiblichen Rolle. Bill setzte facettenreich die sich in Schrecken, Panik, Hysterie und Schuld spiegelnden Emotionen um. In Koenen fand sie einen guten Partner, der seine Stimme charmant, fast mit flirtendem Unterton, betont kalt, aber auch furios bis diabolisch abwandelte, während sein Bewegungsradius im Wesentlichen auf Stuhl und Lesepult beschränkt war.

Rheinische Post, Viersen

 

Eva (Verena Bill) schwankt zwischen Hysterie und Arroganz. Doch dann schwellen die Adern an ihrem Hals wieder mächtig an, verzweifelt knetet sie die Strass-Steine an ihrer Jacke. Stottert der Anrufer da wirklich? Gerät er aus dem Konzept? Und was zur Hölle will er tatsächlich von ihr? Die Zuschauer sind bis zur letzten Sekunde gefesselt, als sich plötzlich alles löst und ganz einfach, brutal einfach wird.

Extratipp am Sonntag, Viersen

...Das Stück wird plötzlich ungeheuer spannend. Man muss im Geiste nicken, es ist tatsächlich nichts so, wie es scheint, und jedes Detail hat Bedeutung. Und es ist eine wahre Freude, zusehen zu dürfen, wie die eigenen Erwartungen genüsslich zerbröselt werden bis das Stück schließlich in einem tollen Finale gipfelt.

Haaner Treff, Haan

weitere Pressestimmen

Der Anruf: Zwischen Hysterie und Arroganz

...Als eines Abends ein Mann mit sympathischer Stimme anruft, hätte es ein Telefonflirt werden können. Aber es wird ein Alptraum.

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Ein Telefonat führt in seelische Abgründe

Das Zwei-Personenstück ist die dramatische Umsetzung eines Anrufs, der harmlos beginnt, dann aber den Blick in Abgründe frei gibt.

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Verena Bill:
Eva

Michael Koenen:
Marc

Regie, Dramaturgie:
Verena Bill

Sounddesign:
Michael Koenen

Ausstattung:
NiederrheinTheater

technische Begleitung:
Angelika Pasch

UA:
26. Februar 2016
Brüggen/Niederrhein

Autor:
Stephan Eckel

Verlagsrechte:
Playtime Verlag

Licht:
min. 8 KW, Weißlicht
Lichtsteuerung durch unseren Techniker.

Ton:
PC-Einspeisung in vorhandene Tonanlage durch Klinke, Miniklinke oder Chinch
Der Laptop muss an der Bühne oder in der Nähe der Bühne ins Tonsystem eingespeist werden.
2 Headsets mit kompletter Funkstrecke werden mitgebracht und müssen ebenfalls eingespeist werden.

Bühnengröße:
mindestens 30 qm

Wenn das NiederheinTheater die Licht- und Tontechnik stellt, benötigen wir einen Starkstromanschluss 16 Ampere oder 32 Ampere in erreichbarer Nähe der Bühne.

November 2017

18Nov20:00Der AnrufStephan Eckels spannender Theaterthriller lässt niemanden kalt20:00 Forum Geschwister Scholl Gymnasium, Winterberg, Ursulinenstraße 24 , 59955 WinterbergTicket Informationen

Fotograf: NiederrheinTheater

Fotograf: NiederrheinTheater

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