Künstlerische Leitung, Regie und Schauspiel

Verena Bill sieht das Theater als Ort der Freiheit, des Denkens und der Emotion. In enger Zusammenarbeit mit den Schauspielern entwickelt sie glaubwürdige Szenarien, die die Motivation und die Zielsetzung der Charaktere sowie die Fragestellungen der Literaturvorlage für das Auge und die Gedanken des Zuschauers öffnen. Sie möchte durch lebendige Inszenierungen und die Methode des Lebendigen Spiels alle Generationen für das Theater begeistern.

„Leere Theater helfen uns nicht weiter“(Rainer-Werner Fassbinder).

Verena Bill studierte an der Ruhr-Universität Bochum Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Philosophie.
Parallel zum Studium absolvierte sie eine dreijährige Schauspielausbildung bei dem russischen Schauspieler und Regisseur Wladimir Matuchin.
Gemeinsam mit Matuchin gründete sie 1994 das „Pivo Theater Düsseldorf“.

Noch während ihres Studiums hospitierte sie am Düsseldorfer Schauspielhaus uns wirkte bei Inszenierungen von Werner Schroeter, Karin Beier und Michael Wallner mit.
Gleich nach dem Studium trat Verena Bill ihr erstes Engagement bei einem Bochumer Tourneetheater für Kinder- und Jugendliche an.

Durch ständige Weiterbildung an privaten Schauspielschulen und durch Stipendien erwarb sie sich umfangreiche Kenntnisse verschiedenster Schauspielmethoden. Sie entwickelte daraus ihre eigene Methode des „Lebendigen Spiels“, die sie heute als Schauspiellehrerin und Regisseurin erfolgreich anwendet.

1997 und von 2000 bis 2007 arbeitete Verena Bill im Bereich Fernsehen.
Sie spielte in der ARD-Serie „Baby an Bord“ und beim Sender QVC war sie 8 Jahre, bis 2007 als TV- Moderatorin tätig und sammelte bei täglichen Live Sendung umfangreiche Kamera- und Studioerfahrungen.

2007 gründete Verena Bill zusammen mit Michael Koenen das NiederrheinTheater in Brüggen.
Sie starteten gemeinsam zu ihrer ersten Tournee mit dem von ihr geschriebenen Kindertheaterstück „Rumpelstilzchen“ und mit der selbstinszenierten Komödie „Offene Zweierbeziehung“ von Dario Fo.
Verena Bill führt bei allen Produktionen des NiederrheinTheaters Regie, arbeitet als Kindertheaterautorin und ist für die Dramaturgie verantwortlich.

Verena Bill hat folgende Theaterstücke des NiederrheinTheaters geschrieben:

„Rumpelstilzchen“ nach den Brüdern Grimm

„Der Froschkönig“ nach den Brüdern Grimm

„Der Fischer und seine Frau“ nach den Brüdern Grimm

„Bonnie und Clyde“

„Schneewittchen“ nach den Brüdern Grimm

„Hänsel und Gretel“ nach den Brüdern Grimm

„Der König Drosselbart oder der Widerspenstigen Zähmung“ nach den Brüdern Grimm und William Shakespeare

Beim NiederrheinTheater spielte Verena Bill bislang in:
„Der Bär“ und „Der Heiratsantrag“ Anton Tschechow (1. Tour 2005/6),
„Nora oder ein Puppenheim“Henrik Ibsen (2007,) „Offene Zweierbeziehung“Dario Fo und Franca Ramé (seit 2008), „Misery“ nach Stephen King (2009), „Der Bär“ und „Der Heiratsantrag“ (2. Tour seit 2007), „Das geplatzte Geschäft“ Anton Tschechow (2009), „Rumpelstilzchen“ Verena Bill (seit 2008), „Der Froschkönig“ Verena Bill (seit 2008), „Der Fischer und seine Frau“ Verena Bill (seit 2009), „Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse“ Christine Nöstlinger (seit 2010), „Ich kann nur Leben wenn man mich liebt“ Anton Tschechow Lesung (seit 2010), „Riverside Drive“ von Woody Allen (2009), „Neues vom Räuber Hotzenplotz“ Otfried Preußler (seit 2011), „Der Bär“ und „Der Heiratsantrag“ (3. Tour seit 2011), „Misery“ (Studiobühnenversion seit 2011), „Bonnie und Clyde“ Verena Bill (seit 2012), „Herr Bello und das blaue Wunder“ Paul Maar (seit 2012),  „Fräulein Julie“ August Strindberg  ( 2011), „Acht Millionäre“ Robert Thomas (seit 2012), „Alles nur aus Liebe“ Alan Ayckbourne (seit 2013), „Schneewittchen“ Verena Bill (seit 2013), in der Saison 2014 „Diener zweier Herren“ Carlo Goldoni und „Hänsel und Gretel“ Verena Bill (seit 2014) in „Hast Du ein Bild von Dir?“ und „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ Edward Albee in „König Drosselbart oder der Widerspenstigen Zähmung“ Verena Bill (seit 2015)„Die besten Tage meines Lebens“ Frank Pinkus (seit 2016)„Peer und Gynt“ Paul Maar (seit 2016)„Der Anruf“ Stephan Eckel (seit 2016)